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Geschichten, Gedanken, Gedichte zum Thema "Spuren hinterlassen" und anderen Themen, die mich bewegen
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Abschied
Herbstzeit – die Blätter
fallen von den Bäumen, die Tage werden kürzer. Man räumt die Balkonstühle in
den Schuppen und macht den Garten winterfest. Der Sommer hat sich endgültig
verabschiedet.
Abschied nehmen muss man
auch im Leben immer wieder: von vertrauten Schulfreunden, von der Jugend, von
lieben Menschen, wenn der Tod sie von uns trennt. Spätestens mit 40 ist die
wartungsfreie Zeit des Körpers vorüber und die ersten Beschwerden signalisieren:
Das wird nicht wieder so, wie es mal war.
Im November erinnern uns
einige ernste Gedenktage an die Vergänglichkeit allen Lebens: Volkstrauertag,
Bußtag, Ewigkeitssonntag.
Doch Abschied ist nicht das
Letzte. Seit Ostern hat der Tod nicht mehr das letzte Wort. Immerzu Winter und
niemals Weihnachten gibt es nur in Narnia.
Bewusst Abschied zu nehmen
ist wichtig, Trauer auch, um sich auf Neues einlassen zu können.
Jesus hat gesagt:
Wenn alles bereit ist, werde ich kommen
und euch holen, damit ihr immer bei mir seid, dort wo ich bin.
Johannes
14,3
Keine Trauer drückt
endlos nieder. Keine Tränen müssen ewig geweint werden. Nach jedem Dunkel kommt
ein neuer Morgen.
Peter Hahne
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Dankstelle
Ein
Auto wird regelmäßig aufgetankt. Aber wo und wie tanken wir auf?
Henry David Thoreau, ein
großer amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, hat eine Antwort: Der
Mensch tankt am Morgen auf, und zwar Lebensfreude. Das geschieht, indem er sich
eine Frage stellt: Wofür kann ich heute dankbar sein?
Der Mensch braucht also
keine Tankstelle, sondern tatsächlich eine Dank-Stelle.
Wir haben viele Gründe,
dankbar zu sein. Eine schöne Übung ist es, zehn Dinge, für die ich heute
dankbar bin, aufzuschreiben – und das eine ganze Woche lang, (wobei sich keins
wiederholen sollte).
Autobenzin wird meist
teurer. Dankbarkeit empfinden aber kostet immer dasselbe: Gar nichts.
„Wer Dank opfert, verherrlicht
mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen." Psalm 50,23
ChrisRud
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Irgendeinen Platz hat Gott für dich
Ich habe heute ein Pr$blem
beim Schreiben:
$ ist ausgestiegen, hat
heute mal frei gen$mmen. Auf die eine Taste mehr $der weniger k$mmt es doch nun
wirklich nicht an – da k$mmen die anderen d$ch mal gut $hne ihn aus, $der?
Aber irgendwie liest sich
das Ganze k$misch. Die anderen müssen $ vertreten, für ihn einspringen; aber
sie können es nicht wirklich, denn nur $ kann den Platz ausfüllen, für den er
geschaffen wurde.
$bstsalat, $fentür, $nkel
... es ist einfach zu merken: Wenn einer fehlt, ist das Ganze nicht
v$llständig.
„Irgendeinen Platz hat Gott,
an dem will er dich haben; irgendetwas kann kein andrer Mensch so gut wie du.
Irgendwo wirst du von ihm gebraucht mit deinen Gaben; und wenn du ihn fragst,
weist er dir deine Arbeit zu."
Na,
da ist er ja wieder – wie gut!
O – wir haben dich vermisst.
Schön, dass du wieder
da bist!!
„Gott hat jedes Teil so in
den Leib eingefügt, wie es seinem Plan entsprach.“ 1. Kor. 12,18
ChrisRud
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Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben.
Joh.
14,19
Leben, das mehr ist als Arbeit und Wohlstand, Leben – mehr als die Jagd nach Geld, Leben – viel mehr als Titel und Scheine, Leben, das Gott uns schenkt.
Leben – mehr als Vergnügen und Luxus, Leben – mehr als nur Illusion, Leben – lebendig, voll Kraft und Vertrauen, Leben, weil Jesus lebt.
Leben – trotz Kämpfen, Versagen und Zweifeln, Leben – mit Mut zum Weitergehn. Leben – Gott liebt uns als seine Kinder, seine Kraft lebt in uns.
Dafür hat Jesus sich selbst hingegeben, damit wir leben, wie er es will. Leben, das er gibt, geht niemals zu Ende, wir werden bei ihm sein.
ChrisRud
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Spuren am Weg
Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne
hatte. Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über
sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen
wohl das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte.
Weil ihm
diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem
besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken. Er ließ sie zu sich
kommen und sagte: "Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren
und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die
Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen
hinterlasst."
Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.
Der
Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden,
Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um
seinen Weg zu kennzeichnen.
Der jüngere Sohn jedoch sprach
mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte,
tanzte und spielte mit den Bewohnern.
Da wurde der ältere
Sohn zornig und dachte bei sich: "Ich arbeite die ganze Zeit und
hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts."
Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.
Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen.
Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht
und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren
gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben
hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.
Aber wo
immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf
den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wiedersahen und
luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.
Am Ende der Reise sagte
der Vater zu seinen Söhnen: "Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag,
Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein
älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind
verblichen. Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen
der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter."
nach einem afrikanischen Märchen
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Sich überraschen lassen
Im Neuen Testament in der Bibel steht folgende Geschichte, die Jesus erzählt hat:
"Die neue Welt Gott ist mit einem Schatz zu vergleichen, der in einem Acker vergraben war: Ein Mensch fand ihn und deckte ihn schnell wieder zu. In seiner Freude verkaufte er alles, was er hatte, und kaufte dafür den Acker mit dem Schatz. Wer die Einladung in Gottes neue Welt hört und ihr folgt, handelt wie der Kaufmann, der schöne Perlen suchte: Als er eine entdeckte, die besonder wertvoll war, verkaufte er alles, was er hatte, und kaufte sie." (Matthäus 14 Verse 44 u. 45)
Unerwartet überraschend ohne dass ich damit gerechnet hätte fand ich was in meinem Leben kostbarer ist als alles andere.
Noch beim Auspacken bin ich noch nicht mit allem fertig immer noch am Entdecken.
Und ich will mich täglich neu überraschen lassen von den Schätzen, die du für mich bereithältst, Herr.
ChrisRud
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Copyright (c) 2007 Christiane Rudert. Alle Rechte vorbehalten.
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